Starker Wind und hoher Seegang machten die am vergangenen Wochenende in Lubmin an der Ostsee ausgetragenen Weltmeisterschaften im Langdistanz Quadrathlon zu einem der schwersten Quadrathlons aller Zeiten. Katrin Burow (TuS Neukölln) kam nach 5 km Schwimmen, 20 km Kajakfahren, 100 km Radfahren und 20 km Laufen in einer Gesamtzeit von 8:32:00 als erste Frau ins Ziel und wurde Weltmeisterin.

Bereits die Auftaktdisziplin, das 5 km Schwimmen in der Ostsee, kostete einiges an Überwindung. Die Wassertemperaturen waren durch das Wetter der vergangenen Woche auf gerade einmal 16°C abgesunken. Erschwerend hinzu kam noch, dass der Seegang immer stärker wurde.

Auf der 20 km langen Kajakstrecke hatten die Teilnehmer dann mit aufbrausendem Wind und bis zu einem halben Meter hohen Wellen zu kämpfen. Zahlreiche Sportler kenterten und verloren dadurch wertvolle Sekunden, einige mussten das Rennen aufgrund von Seekrankheit vorzeitig beenden.



Der starke Wind begleitete die Teilnehmer auch auf der anschließenden 100 km langen Radstrecke und zehrte weiter an den Kräften. Einzig beim abschließenden 20 km Lauf durch den Küstenwald blieben sie vom Wind weitgehend verschont.

Katrin teilte sich ihre Kräfte bis zum Schluss gut ein. Nach dem Schwimmen und Kajakfahren wechselte sie als dritte auf die Radstrecke. Mit der schnellsten Radzeit fuhr sie an die bis dahin führende und spätere zweite, Wiebke Overbeck, heran und übernahm nach den ersten 6 Laufkilometern die Führung. Mit der schnellsten Laufzeit lief sie dann noch 12 Minuten Vorsprung heraus und holte sich den Titel.



Für die einzelnen Disziplinen benötigte Katrin die folgenden Zeiten:

5 km Schwimmen in 1:25:50 std.
20 km Kajak in 2:35:39 std.
100 km Rad in 2:55:54 std.
20 km Laufen in 1:34:37 std.
Gesamtzeit: 8:32:00 std.